Wir haben schon oft berichtet, dass ein Urlaubscheck vor dem nächsten Trip mit dem Auto sehr wichtig ist. Bei einer solchen „Untersuchung“ schauen sich die Mechaniker dein Auto genauestens an und überprüfen es auf die wichtigsten Funktionen. Doch wenn du bereits im Urlaub bist, gibt es weitere Dinge, die du wissen solltest. So unterscheiden sich die Gesetze und Verbote von Land zu Land erheblich.

10 Tipps: Das sollten Auto-Urlauber wissen

Urlaubszeit ist Reisezeit. Für viele ist dabei das Auto immer noch das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Nichts kann einem den Spaß allerdings so sehr verderben wie Autopannen und andere unangenehme Überraschungen auf dem Weg zum Urlaubsziel. Um dem vorzubeugen, lohnen sich gute Vorbereitung und ein umfangreicher Fahrzeugcheckup, wie die Delticom AG schreibt:

  1. Andere Länder, andere Sitten – Führt die Reise ins Ausland, gilt es, sich über spezifische Vorschriften vor Ort zu informieren. Selbst innerhalb der EU gibt es diverse kleine Unterschiede.
  2. Handynutzung am Steuer – Die Handynutzung am Steuer ist seit 2018 in ganz Europa verboten – wenngleich die Spanne bei den Bußgeldern für die Handynutzung sehr groß ist.
  3. Promillegrenzen beim Fahren – Auch Promillegrenzen sind verschieden. In manchen Ländern, etwa Tschechien, gilt absolutes Alkoholverbot am Steuer. Üblich sind allerdings maximal 0,5 Promille, für Fahranfänger und unter 21-Jährige gelten oft strengere Bestimmungen. Am besten beraten ist sicherlich, wer so oder so nüchtern bleibt.
  4. Lichtpflicht in zahlreichen Ländern – In Skandinavien und anderen Ländern, etwa Polen oder in der Schweiz, besteht zudem Lichtpflicht. Tagfahrleuchten reichen dabei nicht überall aus.
  5. Regelungen für das Fahren mit Anhänger – Wer mit Anhänger in die Niederlande, nach Österreich oder in die Schweiz unterwegs ist, benötigt möglicherweise eine zusätzliche Sicherungsverbindung zwischen Ziehendem und Gezogenem. Was genau vorgeschrieben ist, hängt vom Gewicht ab.
  6. Rauchverbot beim Fahren – In einigen Ländern ist es unter Umständen verboten, im Auto zu rauchen. Häufig gilt das, wenn – wie in Italien oder Frankreich – Personen unter 18 Jahren mitfahren.
  7. Gebrauch von Warnwesten nicht überall gleich – Auch beim Thema Warnwesten weichen die Bestimmungen voneinander ab. In einigen Ländern besteht wie in Deutschland lediglich die Pflicht zum Mitführen. In anderen Ländern muss die Weste von allen Mitfahrern auch wirklich getragen werden, wenn du – etwa im Falle eines Unfalls – außerorts aussteigst, so zum Beispiel in Frankreich.
  8. Kennzeichnung von Fahrradträgern – In Italien, Spanien und Portugal müssen am Fahrzeugheck montierte Lasten wie etwa Fahrradträger mit Warntafeln gekennzeichnet werden.
  9. Die richtigen Reifen für deinen Urlaub – In Italien sind von Mai bis Oktober bestimmte Reifen nicht erlaubt. Darunter fallen Winterreifen und Allwetterreifen, deren Geschwindigkeitsindex nicht mindestens der Angabe in der Zulassungsbescheinigung entspricht.
  10. Sicherheit geht auf jeder Reise vor. Deswegen sollte das Auto vor Abfahrt auch noch einem möglichst umfangreichen Check unterzogen werden. Funktionieren Licht und Bremsen? Stimmt der Ölstand? Als einzige Verbindung zur Straße haben die Reifen besonderes Augenmerk verdient. Jegliche Schäden oder Risse, eine Restprofiltiefe von weniger als drei Millimetern oder ein höheres Alter als sechs bis acht Jahre sind gute Gründe dafür, die Pneus auszuwechseln – gerade vor einer langen Reise.

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